1990

wurde in der St. Annakapelle in Zürich ein neuartiger, überdenominationeller Lobpreis-Gottesdienst mit dem Namen „ICF“ (International Christian Fellowship) gestartet. Aus dem Traum, Kirche für die Menschen dynamisch, attraktiv und relevant zu gestalten und damit den Glauben an den lebendigen Gott zu feiern. Der Initiator war Heinz Strupler. Die Abendveranstaltungen zogen jeweils bis zu 300 Personen aus den verschiedensten Teilen der freikirchlichen Szene an. Der englische Name „ICF“ wurde deshalb gewählt, um bewusst auch Ausländer anzusprechen. Bis heute werden die Predigten an den Sonntagsgottesdiensten ins Englische übersetzt.

1992

Aus dem ICF heraus entstanden diverse Gemeinden, unter anderem die „EGG“ (Evangelische Gemeinde Glockenhof), die sich später Limmatgemeinde nannte, die „English Church of Zurich“ und die „Assemblée Chrétienne de Zurich“, daneben auch eine Bibelschule mit Namen „IGW“.

1994

Heinz Strupler übergab die ICF Verantwortung Leo Bigger. Zu der Zeit leitete Matthias Bölsterli als Pastor die Limmatgemeinde. Bald darauf entschieden die Beiden, aufgrund der weitgehenden Übereinstimmung in der Ausrichtung und Zielsetzung „ihrer“ Gemeinden, diese in einer Gemeinde „ICF“ zusammenzulegen.

1996

„ICF-Church“ wurde in Zürich von Leo Bigger, Matthias Bölsterli und Micky Conod (er arbeitet heute als Pastor bei ICF Basel) als Verein gegründet.

1999

letztendlich wurde der bisherige Verein „ICF-Church“ in „icf-zürich“ umbenannt, da für dieses Jahr weitere Gründungen von icf’s in verschiedenen Städten geplant waren.

2001

„icf-zürich“ mietet eine Abendvorstellung des Zirkus Knie anlässlich ihrer 5-Jahresfeier und stellt dem offiziellen Zirkusprogramm einen Festgottesdienst im Zirkuszelt voran.

2002

wurde icf strukturell im Sinne des G12-Konzepts (G12 = Gruppe von 12 Personen) der kolumbianischen Gemeinde von César Castellanos in Bogotà weiter entwickelt.

2003

Mai: Feier zum 7-jährigen Bestehen von icf-zürich im Zürcher Kongresshaus. An zwei Multimedia-Gottesdiensten nehmen an einem Sonntag rund 3000 Personen teil.
Juli: Kongresswoche zum Thema „G12“ mit 1000 Teilnehmern aus ganz Europa in der Zürcher Saalsporthalle mit abschliessendem Festgottesdienst.
August: Umbau und Bezug neuer Büroräumlichkeiten im Maag-Areal.
Dezember: Feierliche Einweihung der neuen „icf-celebrationhall“ mit 1'900 Sitzplätzen auf dem Maag-Areal. Es werden an einem Sonntag 3 Festgottesdienste durchgeführt

2004

Januar: Gründung von icf-events gmbh. Zweck: Bar- und Restaurationsbetriebe, Event- und Reiseveranstaltungen.
Mai: Kongresswoche zum Thema „Celebrate“ mit 1200 Teilnehmern aus ganz Europa, erstmals in der icf-celebrationhall, mit abschliessendem Festgottesdienst.
November: Die Bezeichnung „G12“ für das Kleingruppensystem wird ersetzt durch „smallgroup“. Der Grund liegt darin, dass das icf-Modell nicht dem klassischen G12-System anderer Kirchen entspricht und sich daraus immer wieder unnötige Verwirrungen ergeben haben. An der Struktur ändert sich aber nichts.

2005

Mai: Kongresswoche zum Thema „Leadership in style“ mit 1500 Teilnehmern aus ganz Europa und den Gastreferenten Walter Heidenreich (D), Robert Schuller (USA) und Magnus Persson (S).

2006

Ab März, Start der „latin celebration“ für unsere Spanisch sprechende Comunity.
24. bis 28. Mai: Grosses Geburtstagsfestival zum zehnjährigen Bestehen von ICF Zürich im Stadion Schluefweg in Kloten. Ein dreitätiger Kongress mit verschiedenen Gastreferenten, ein Worshipfestival mit der britischen Top-Band "delirious?" und ein Festgottesdienst am Sonntag waren die Highlights dieser Jubiläumswoche, an der über 3500 Besucher aus ganz Europa teilnahmen.
Oktober: Gründung der Stiftung „ACTS“ als eigenständiger sozial-diakonischer Bereich. Als Stiftung steht ACTS unter der Aufsicht des Bundes. Auf der Grundlage des christlichen Glaubens und dem darin enthaltenen diakonischen Auftrag, will ACTS einen sozialen Beitrag in der Gesellschaft leisten.

2008

Januar: Gründung der „Sweese Hostel GmbH“ als Tochtergesellschaft der ACTS Stiftung. Geplant ist der Aufbau und Betrieb eines Hostels, um unter anderem Arbeitsplätze für Personen in Ausbildung oder Wiedereingliederung anzubieten.
März: Start einer regelmässigen „International celebration“ (ehemals „latin celebration“), jeweils am Sonntag um 17 Uhr. Darin ist neu die Englisch und Spanisch sprechende Community zusammengefasst.
September: Eröffnung zweier neuer Standorte in Rapperswil und Winterthur, die von ICF Zürich aus unter dem Motto „one church three locations“ betrieben werden. Im Zuge dieser Erweiterungen werden die beiden Service-Einheiten „media store“ und „bar“ in der ICF Services GmbH (vormals ICF Events GmbH) zusammengefasst. ICF Media GmbH fungiert weiterhin als Verlag.
Oktober: Gründung der „Eventhouse Rapperswil GmbH“ als 100%-Tochtergesellschaft des Vereins ICF Activities. Sie bezweckt als Mieterin des Eventhouse Rapperswil den Betrieb, Unterhalt und die Vermietung dieser Eventlocation.
Dezember: Bezug der neuen Kinder- und Jugendräume über dem erweiterten Foyer in der Celebrationhall.